Apple plant, bereits im Sommer dieses Jahres Werbung in Apple Maps einzuführen. Wie Bloomberg berichtet, könnte das Unternehmen die Pläne noch in diesem Monat ankündigen. Die Maßnahme ist Teil der Strategie, die Einnahmen der Services-Sparte zu steigern.
- Apple führt voraussichtlich im Sommer 2026 Werbung in Apple Maps ein, die auf iPhone, Mac, iPad und im Web erscheint.
- Unternehmen können auf Suchbegriffe bieten – der Höchstbietende erscheint oben in den Suchergebnissen, ähnlich wie bei Google Maps.
- Die Werbeeinnahmen sollen sinkende App-Store-Erlöse und mögliche Verluste aus Google-Suchdeals ausgleichen.
Funktionsweise ähnlich wie bei Google Maps
Die Werbung in Apple Maps soll nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren wie bei Google Maps. Unternehmen und Marken können auf bestimmte Suchbegriffe bieten. Sucht jemand beispielsweise nach „Kaffee“, könnte Starbucks eine Anzeige schalten. Restaurants und andere Geschäfte haben die Möglichkeit, auf relevante Suchbegriffe zu bieten – der Höchstbietende erscheint dann ganz oben in den Suchergebnissen.
Die Anzeigen sollen auf dem iPhone, Mac, iPad und im Web ausgespielt werden. Bereits im vergangenen Jahr gab es erste Berichte über Werbung in der Karten-App, nun scheint die Umsetzung kurz bevorzustehen.
Ausgleich für sinkende App-Store-Einnahmen
Die zusätzlichen Werbeeinnahmen könnten Apple helfen, potenzielle Verluste auszugleichen. Einerseits könnten Änderungen am App Store die Einnahmen schmälern, andererseits droht der Verlust lukrativer Suchdeals mit Google aufgrund regulatorischer Probleme.
Die Services-Sparte umfasst alle Dienstleistungen von Apple, die über den reinen Hardware-Verkauf hinausgehen. Dazu gehören iCloud, Apple Music, Apple TV+, der App Store, Apple Pay und Werbeeinnahmen. Diese Sparte ist mittlerweile so groß wie Unternehmen wie Walt Disney oder Tesla und wird für Apple immer wichtiger, da sie kontinuierliche Einnahmen generiert.
Bereits im Januar kündigte Apple an, ab dem 3. März mehr Werbeplätze in den App-Store-Suchergebnissen anzuzeigen. Zunächst startete die Erweiterung in Großbritannien und Japan, bis Ende März soll sie auch in anderen Märkten wie den USA verfügbar sein. Bisher zeigte Apple nur eine einzige Anzeige ganz oben in den Suchergebnissen, künftig werden mehrere Werbeplätze auch weiter unten in den Ergebnissen erscheinen.
Umbenennung des Werbegeschäfts
Im vergangenen Jahr benannte Apple sein Werbegeschäft von „Search Ads“ in „Apple Ads“ um – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen plant, Werbung an mehr Stellen zu platzieren. Die Services-Sparte ist mittlerweile größer als Unternehmen wie Walt Disney oder Tesla und spielt eine zunehmend wichtige Rolle für Apples Geschäftsergebnis.








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Es kann keine Kritik an Apple und seinen wundervollen Produkten geben. Einfach darum weil alle Produkte absolut fehlerlos und perfekt sind.
Wenn trotzdem wer angebliche Kritik an Apple äußert, liegt das meistens daran das a.) sich die Person keine Apple-Produkte leisten kann, b.) die Person den wohlhabenderen Apple-Nutzern die Apple-Produkte neidet, oder c.) einfach ein Hater und ein ganz mieser Troll ist...
Amen! ;)
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